Jeder kann zaubern, das Geheimnis ist, die richtigen Tricks zu kennen. Und weil Zauberer ihre Tricks nur sehr ungern oder gar nicht verraten, ist es gar nicht so einfach, an die richtigen Erklärungen zu kommen, mit denen verblüffende Tricks plötzlich ganz einfach erscheinen.

Einer dieser sehr einfachen aber ungeheuer wirkungsvollen Tricks ist das sogenannte Palmieren. Darunter versteht man im Allgemeinen das unbemerkte Verstecken von Dingen wie einer Spielkarte oder einer Münze in der Hand des Zauberers, das Wort leitet sich vom englischen Wort ‘palm’, also Handinnenfläche, ab. Beim Palmieren gibt es verschiedene Möglichkeiten, die je nach Gegenstand gewechselt werden können.

Beim klassischen Palmieren einer Karte wird diese zwischen dem Daumenballen und den Fingerspitzen eingeklemmt und so festgehalten. Dabei kann sich die Karte gerne nach innen biegen, so ist die Chance dass sie entdeckt wird, noch geringer. Von außen sehen die Zuschauer die KArte nicht, weil diese komplett von der Handfläche verdeckt wird. Der Daumen wird zum Festhakten der Karte nicht benötigt, kann also zur Ablenkung des Publikums eingesetzt werden. Beachtet werden muss aber, dass die vier Finger eng aneinander liegen, damit die Karte nicht durch die Lücken zu sehen ist.

Den Vorgang, die Karte unbemerkt aufzunehmen, sollte man vor dem Spiegel einüben. Eine Faustregel dabei ist, dass es nicht um Geschwindigkeit sonder um Unauffälligkeit geht. Hektische und schnelle Bewegungen wirken eher verdächtig als dass sie das Geschehen vertuschen, eine möglichst große Belanglosigkeit in den Bewegungen wird unverdächtig.

Der Trick kann auch als sogenannter back palm durchgeführt werden. Dabe wird die Karte auf dem Handrücken versteckt, so kann den Zuschauern eine leere Handfläche präsentiert werden.

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