
John Peel, Foto: foxtongue_flickr
John Peel ist der König der Popmusik. Peel galt als der bekannteste Experte überhaupt . Jahrelang war er bei BBC Radio 1 der bekannteste DJ.
Vor einigen Jahren verstarb Peel bei einem Urlaub an einem Herzinfarkt. Geboren wurde er in Liverpool, doch 1962 verließ er England und begann in den USA beim Radiosender WRR als Aushilfe. Später arbeitete er für mehr und mehr Sender in den USA und begann Karriere zu machen. Damals legte er sich auch das Pseudonym John Peel zu.
Danach wurde er vom Sender BBC unter Vertrag genommen und begann dort seine Karriere. Dann gründete Peel sein eigenes Label nämlich Dandelion Records. Dort erschienen innerhalb von drei Jahren 27 Alben von 18 verschiedenen Künstlern.
Seine Sendung beim Radio gestaltete er zunächst ganz nach der Musikbewegung. die Sendungen waren vor allem durch seine gewitzten Ansagen bekannt. Viele Bands haben Peel vieles zu verdanken. Denn er war derjenige der sie nach oben pushte. Viele heute sehr bekannte Persönlichkeiten wurden durch seine Shows bekannt. Er war derjenige der über Jahre hinweg die besten Tracks in der Musikgeschichte publizierte.
Peel wurde im Laufe seines Lebens mit etlichen Auszeichnung beschenkt. Als der Star im Jahr 2004 beigesetzt wurde erschienen mehrere Tausend Trauergäste um von dieser Legende Abschied nehmen zu können. Auch Musiker und Kollegen vom BBC waren zahlreich erschienen. BBC selbst verabschiedete sich mit einer 6 Stündigen Tribute Show namens Keep it Peel von ihm. Diese Sendung wurde aus den BBC Studios in London gesendet und wurde in mehr als zehn europäische Länder übertragen. Peel wird vielen Menschen für immer im Gedächtnis bleiben weil er sie entweder zum Erfolg gebracht hat oder ihnen den Tag einfach nur mit schöner Musik versüßt hat.
Das Musical hinterm Horizont von Udo Lindenberg zeigt die Wende in Deutschland als eine Art politische Revue und das sowohl mit Action und Drama, als auch mit Slapstick und Emotion. Doch wie

Hinterm Horizont, Foto: oparazzi photos_flickr
funktioniert das?
Das Musicaltheater beginnt mit einem romantischen Duett von einem sich anschmachtenden Pärchen, nichts ungewöhnliches soweit. Doch warum stehen die beiden auf einem riesigen schwarzen Hut? Da fäält es einem wieder ein: ja, das Musical handelt von Udo Lindenberg bzw. seiner Vergangenheit und da darf natürlich auch der Hut nicht fehlen. Er wird während der ganze Show immer wieder eingesetzt, manchmal zum darauf kämpfen, manchmal für eine romantische Kussszene und manchmal hängt er auch einfach nur am Bühnenhimmel, bereits alles unter sich zu begraben.
Udo Lindenberg hatte 1983 bei einem seiner Konzerte im Palast der Republik eine Mädchen kennengelernt, „das Mädchen aus Ostberlin“. Sie wollten einfach nur zusammen sein, es war Liebe auf den ersten Blick. Doch was soll man tun, wenn eine Mauer durchs Land läuft inklusive Todesstreifen. Sie standen alleine gegen Kalte Krieger und Bürokraten, ihre Liebe zum Scheitern verurteilt, ähnlich wie Romeo und Julia.
In Wirklichkeit war es natürlich ein bisschen anders, sie hieß Manuela, nicht wie im Stück Jessy, und Lindenberg will sie bereits in den 70er getroffen haben aber doch steckt viel Wahrheit drin in dieser mitreißenden Politrevue über die deutsche Wiedervereinigung.
Mit Hilfe der Songs von Udo Lindenberg wird nach und nach die Liebesgeschichte erzählt. Dabei sind Alles das bist du für mich oder Ich lieb dich überhaupt nicht mehr. Leider nur angespielt wird der Sonderzug nach Pankow, mit dem Lindenberg sich damals bei Erich Honecker ins Gedächtnis brannte.
Eoin Stück deutsche Geschichte in einer tollen Story verpackt, unbedingt sehenswert!

En Vogue, Billboard Musik Award, Quelle: Ron Sombilon Gallery_Flickr
Na wenn das mal kein fulminantes Comeback war! Die Billboard-Charts die seit 2006 nicht mehr verliehen worden waren, gaben sich dieses Jahr endlich wieder die Ehre, genau wie die Stars und da durfte eine provokante Knutscheinlage natürlich nicht fehlen!
Es war als wären sie nie weg gewesen, die Billboard-Awards wurden dieses Jahr nach 4 Jahren Pause am 22. Mai in Las Vegas endlich wieder verliehen. Und die Stars kamen in Scharen. Ob die Nachwuchstalente wie Taylor Swift, Justin Bieber, Selena Gomez oder die ganz großen wie U2, Nicole Kidman mit Ehemann Keith Urban und Rihanna, alle glänzten auf dem weißen Teppich. Die Awards werden vom amerikanischen „Billboard Magazine“ vergeben, welches jede Woche die „Hot 100“ Musikcharts rausgibt.
Größter Abräumer des Abends war neben Eminem der Teenie-Star Justin Bieber. Der 17-Jährige gewann insgesamt sechs Preise, darunter in den Kategorien bester Newcomer und bestes Pop-Album. Eine große Ehre wurde auch Beyoncé zu teil, die den Millennium Award für Ihren Beitrag in der Musikindustrie bekam und dazu noch warme Worte per Videobotschaft von großen Namen wie Lady Gaga und Michelle Obama.
Das Highlight war jedoch der gemeinsame Auftritt von Rihanna und Britney Spears die zusammen Rihannas Hit „S&M“ performten. Am Ende des Songs küssten die beiden sich nämlich und brachten so das Publikum, dass sich sicher auch an Madonna und Britney 2003 erinnert fühlte, zum Tosen. Diese Aktion war allerdings nicht ohne Hintergedanken, denn durch diesen PR-Schachzug wurden die Ticketverkäufe für Britneys Tour nochmal ordentlich angekurbelt. Ein Glück, die Billboards sind zurück!

David Garrett, Quelle: Von Mari Smith_Flickr
David Garett ist wohl einer der bekanntesten Musiker unsere Zeit. Mit seinen Konzerten füllt er ganze Arnen aus und seine CDS verkaufen sich wie warme Semmeln. Allerdings wird er immer wieder kritisiert, es geht im nicht um die Musik, sondern einfach nur um eine gute PR.
Natürlich kann Garett wunderbar Geige spielen. Doch dass er ein Wunderkind sei stimmt einfach nicht. SChon als kleiner Junge hatte er Unterricht bei den besten Lehrern und seine Karriere wurde von Anfang an geplant. Auch seine Eltern setzten ihn stets unter Druck, nahmen ihn sogar von der Schule um ihm noch mehr Zeit zum Spielen zu geben. Mit 19 Jahren wurde er dann an der Julliard in NY aufgenommen.
Jetzt ist David dick im Geschäft und verdient sich eine goldene Nase. Seine Lieder sind klassische Interpretationen von Popsongs. Garett sagt er sei ein Opfer der Klassik Snobs, doch auch das sieht nur nach einer Inszenierung aus. Trotz allem hat der Geiger einen Auftritt nach dem anderen und ist in aller Munde. Das ist wirklich erstaunlich für jemanden der stets so aalglatt auftritt wie Garett.
Er unterstützt immer wieder die These dass ihm die Musik wichtiger sei als der Erfolg, doch wir fragen uns dabei ernsthaft, wer denn eigentlich festlegt welche Musik der geschniegelte Garett wieder und wieder spielt. Denn die Stückauswahl ist nicht sonderlich individuell und auch die Cover seiner Platten haben mit Musik eher wenig am Hut.
Interessant ist an David Garett was gute PR Leute aus einer person schaffen können! Ein Produkt dass sich sich überaus gut vermarketen lässt ist hier entstanden. Doch wo ist der echte David Garrett, den würden wohl viele gerne mal kennen lernen, zumindest sein vorhandenes, aber doch oftmals falsch genutztes Talent!