Er war einer der ersten Weltstars der Zauberkunst und war als Magier und Illusionskünstler durch seine waghalsigen Entfesselungstricks. Der Zauberkünstler Harry Houdini mit österreichisch-ungarischen Wurzeln, wurde so zum Mitbegründer dieses Unterhaltungsfaches. Er erschuf Innovationen und dabei neue Wege als Vorbild für die großen Illusionisten, die nach ihm folgten.

Im März des Jahres 1874 kam der zukünftige Magier in Budapest als drittes von fünf Kindern eines Rabbiners mit dem Namen Erich Weisz zur Welt. Als er vier Jahre alt war, verließen er und seine Familie Ungarn, um in die USA zu gehen. In New York wurde er sich bereits im zarten Kindesalter seiner Fingerfertigkeit bewusst, die ihn ohne Mühen und Schlüssel, sämtliche Schlösser öffnen ließ. Als Teenager dann vollführte er erste Kartentricks und Entfesselungs-Arbeiten. Anfangs gab er noch unter dem Namen „Eric the Great“ kleinere Vorstellungen in der Nachbarschaft, bevor ihn ein Buch über den französischen Magier Jean Eugène Robert-Houdin auf solche Weise faszinierte, dass er beschloss, seinen Lebensunterhalt nun mit der Zauberkunst zu verdienen. Sein heute bekannter Künstlername Harry Houdini galt also als Hommage an sein Vorbild und gemeinsam mit seinem Bruder nutzte der Magier fortan alle Möglichkeiten eines Auftritts.

1893 heiratete er die Varietékünstlerin Wilhelmine Beatrice Rahner, die von da an als seine Assistentin die Shows schmückte. Da die Engagements am Theater ausblieben, bereisten die beiden das gesamte Land, um im Zirkus, auf Jahrmärkten und in Schaubuden aufzutreten. Größere Aufmerksamkeit, sogar in Form von Zeitungsberichten, erlangte Houdini damals durch seine Entfesselungstricks, die ein großes Publikum in Staunen versetzten. Seit 1899 galt diesem Bereich sein Haupt-Augenmerk und noch vor Erreichen des 40. Lebensjahres galt er als einer der bakanntesten und wohlhabendsten Entertainer Amerikas.

Als Bürger hinterließ er seinem Staat eine weltweit einmalige und zugleich die größte Sammlung von Büchern und Publikationen über die Zauberei.

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