Dawini

David Copperfield, Foto von pennstatelive/flickr.com

David Copperfield, Foto von pennstatelive/flickr.com

David Copperfield wurde als Sohn russischer Einwanderer am 16. September 1956 in Metuchen, New Jersey, als David Seth Kotkin geboren. Spätestens seit den 1990er Jahren gilt Copperfield als eine Legende der Magie auf der ganzen Welt.

Die Anfänge seiner magischen Kunst liegen in der Kindheit zurück. Es war ein Ferienlager, wo er die ersten Zaubertricks lernte. Mit 17 spielte Kotkin bereits in dem Musical “The Magic Man” mit. Anfangs nennte er sich noch “Davino”, später übernahm er den Namen aus Charles Dickens´ Roman “David Copperfield”. Bereits in jungen Jahren gewann Copperfield mehrere Preise und Auszeichnungen in den USA.

Zum Fernsehstar wurde der Magier als der Zauberer-Superstar Doug Henning, der als Pionier der fernsehgerechten Zauberkunst galt, Copperfield seine Requisiten übergab und sich aus dem Geschäft zurück zog. In den ersten TV-Shows war Copperfield als Zauberer in inszenierten Spielszenen und Entfesselungskünstler in Tradition von Harry Houdini zu sehen. Als internationaler Medienstar gilt Copperfield spätestens seit 1983,  seitdem er in einer spektakulären Live-Show die Freiheitsstatue verschwinden ließ.

In seiner Show verwendete Copperfield zeitgenössischen Musik und spielte auf aktuelle Filme an. 1987 war er sogar so angesehen, dass er einen Cameo-Auftritt un Michael Jacksons Video “Liberian Girl” bekam. Der Zauberer erkannte schnell, dass er in den Shows auch mit seinem Sex-Appeal glänzen kann. Melancholie und Romantik wurden zu wichtigen Beständen seiner Auftritte. In den 90er Jahren wurde Copperfield auch in Deutschland bekannt. Nicht nur durch die RTL-Kampagne, sondern verbesserte sich sein Image durch die Beziehung mit dem Model Claudia Schiffer.

Heute gilt Copperfield als ein Workaholic. Er gibt jährlich bis zu 500 Shows. Überwiegend werden sie in Las Vegas veranstaltet, wobei Copperfield auch auf Tournees geht. Seine Firma soll über 100 Mio. Dollar jährlichen Umsatz verzeichnen können.

 

Roxette 2011, Foto: rafaelkent_flickr

Nach knapp 9 Jahren Pause begeisterte Roxette vor 2 Wochen in Köln rund 10.000 Fans.

Ein grandioses Comeback für das schwedische Pop-Duo Marie Fredriksson und Per Gessle. Auch wenn alles Zeichen gegen sie standen,weil an diesem Abend ein schweres Unwetter für Köln angekündigt war, eröffneten die beiden ihr Konzert um Punkt 20:00 Uhr mit dem Song: “Dressed For Success” und rockten im Anschluss 2 Stunden die Bühne am Tanzbrunnen in Köln.

Dies wurde auch vom Wetter belohnt:Durch die schwarzen Wolken brachen auf einmal ein paar Sonnenstrahlen,der Wind legte sich und es gab keinen einzigen Tropfen Regen an diesem Abend.

Mit ihrer raspelkurzen, platinblonden Igelfrisur und komplett in schwarzes Leder gehüllt animierte Marie Frederiksson das Publikum zum Mitsingen,Schreien und Klatschen. Ihre Stimme ist immer noch kraftvoll und rauchig wie damals, auch wenn sie an manchen Stellen nicht ganz die Höhen trifft, ist der Glanz von damals immer noch erhalten. Auch ihr Duo-Partner Per Gessle hat sich seine markante,frische Stimme bewahrt und springt quer über die Bühne. Seine Gitarre beherrscht er auch noch wie in den 80er und 90er Jahren.

Beide waren in dieser Zeit eines der weltweit erfolgreichsten Duos. Mit zahllosen Charterfolgen und Hits wie “It must Have been Love” aus Pretty Women eroberten sie das Herz ihrer Fans.

Ohne Schnick Schnack brachten beide eine grandiose Bühnenshow auf die Beine und eröffneten ihre Welttournee.

Zaubertrick, Quelle: A.Dreher / pixelio.de

Das Zaubern will geübt sein. Wer als angehender Magier sein Publikum begeistern und sprichwörtlich verzaubern will, der muss genügend Geduld mitbringen, um ein paar Tricks einzustudieren.

Mit kleinen Hilfsmitteln, wie 1-Euro Münzen, auf jeder Seite eine Zahl, mit denen man nur gewinnen kann, gibt es beispielsweise auch eine extra angefertigte Streichholzschachtel, um für das gewünschte Staunen zu sorgen. Die nimmt man aus der Hosentasche und legt sie sich auf die flache Handfläche. Natürlich muss das Publikum nun wissen, dass es sich hier nicht einfach um eine normale, sondern eine ganz außergewöhnliche Streichholzschachtel handelt. Im gleichen Moment wird sich die Schachtel von selbst umdrehen. Da es sich auch nicht um normale Streichhölzer handelt, sondern um ganz besondere, öffnet sich die Lade der Streichholzschachtel langsam. Wenn das das Publikum noch nicht genug erstaunt, werden die Worte “abracadabra” gesprochen und ein Streichholz springt aus der Schachtel, um dann darauf zu stehen.

Natürlich gibt es auch Zauberbedarf zum Selbermachen. Für die Affenschaukel benötigt man z.B. ein schwarzes Tuch und eine Leiste von etwa 30 cm, die mit einem silbernem Glitzerstreifen verziert ist. Senkrecht werden dadurch drei Seile fest verknotet, wobei sich auf dem letzten zusätzlich noch ein Tuch befindet. Das soll nun von der rechten auf die linke Seite “gezaubert” werden. Lässt man die Leiste kurz hinter dem Rücken verschwinden, und zeigt sie danach mit dem Tuch auf dem linken Seil, kann das ein Publikum aber noch kaum überzeugen. Es wird behauptet werden, dass jeder hinter einer kleinen Drehung hinter dem Rücken, dass Tuch zur anderen Seite “zaubern” könne. Die ganz Vorlauten unter ihnen, verlangen dann vielleicht, dass das Tuch auch auf das mittlere Seil gezaubert werden soll, mit dem scheinbar einfachen Trick, den der Zauberer vorgemacht hat. Doch keine Angst! Wenn man die Leiste locker in der Hand hält und kurz an den Stellen zieht, springt das Tuch ganz deutlich sichtbar in die Mitte um, ohne Abdeckung oder sonstiges.

Auch gibt es Schwammbälle, die -zuvor ca. 5 cm groß, in der geschlossenen Faust wie von Zauberhand zu einem doppelt so großen Ball anwachsen!

Nimmt man eine Flasche zur Hand, schenkt man aus dieser etwas in ein Glas ein. Doch das Wichtigste für das neugierige Publikum nicht vergessen! Das Glas kann dabei ruhig losgelassen werden, da es von allein in der Luft schwebt. Die entsprechenden Hilfsmittel erhält man in einem Zauberladen. Nach Auffüllen das Glases, einfach alles wieder auf den Tisch stellen, als wäre alles wie gewöhnlich und die Illusion ist perfekt!

 

En Vogue, Billboard Musik Award, Quelle: Ron Sombilon Gallery_Flickr

Na wenn das mal kein fulminantes Comeback war! Die Billboard-Charts die seit 2006 nicht mehr verliehen worden waren, gaben sich dieses Jahr endlich wieder die Ehre, genau wie die Stars und da durfte eine provokante Knutscheinlage natürlich nicht fehlen!
Es war als wären sie nie weg gewesen, die Billboard-Awards wurden dieses Jahr nach 4 Jahren Pause am 22. Mai in Las Vegas endlich wieder verliehen. Und die Stars kamen in Scharen. Ob die Nachwuchstalente wie Taylor Swift, Justin Bieber, Selena Gomez oder die ganz großen wie U2, Nicole Kidman mit Ehemann Keith Urban und Rihanna, alle glänzten auf dem weißen Teppich. Die Awards werden vom amerikanischen „Billboard Magazine“ vergeben, welches jede Woche die „Hot 100“ Musikcharts rausgibt.

Größter Abräumer des Abends war neben Eminem der Teenie-Star Justin Bieber. Der 17-Jährige gewann insgesamt sechs Preise, darunter in den Kategorien bester Newcomer und bestes Pop-Album. Eine große Ehre wurde auch Beyoncé zu teil, die den Millennium Award für Ihren Beitrag in der Musikindustrie bekam und dazu noch warme Worte per Videobotschaft von großen Namen wie Lady Gaga und Michelle Obama.

Das Highlight war jedoch der gemeinsame Auftritt von Rihanna und Britney Spears die zusammen Rihannas Hit „S&M“ performten. Am Ende des Songs küssten die beiden sich nämlich und brachten so das Publikum, dass sich sicher auch an Madonna und Britney 2003 erinnert fühlte, zum Tosen. Diese Aktion war allerdings nicht ohne Hintergedanken, denn durch diesen PR-Schachzug wurden die Ticketverkäufe für Britneys Tour nochmal ordentlich angekurbelt. Ein Glück, die Billboards sind zurück!